Verwendung von SeaTools für Windows



Verwendung von SeaTools für Windows


In diesem Artikel finden Sie Informationen zur Verwendung von SeaTools für Windows zur Fehlerdiagnose.


Zuerst: Laden Sie SeaTools herunter und installieren Sie die Software.
Nach der Installation können Sie SeaTools wie folgt starten:

  1. Klicken Sie auf „Start“.
  2. Wählen Sie „Programme“.
  3. Wählen Sie „Seagate“.
  4. Wählen Sie „SeaTools für Windows“.


A. Vorbereitung

  • Isolieren Sie SeaTools: Schließen Sie alle anderen Anwendungen, bevor Sie eine Festplattendiagnose ausführen. So stellen Sie sicher, dass neben SeaTools nicht unnötig andere Programme auf die Festplatte zugreifen. Während die Festplatte aktiv ist, unterbricht SeaTools den laufenden Diagnosevorgang. Dies ist normal und völlig harmlos für die Festplatte, verlängert aber die Dauer der SeaTools-Tests.
  • Festplattenidentifizierung in SeaTools: Externe Festplatten, die über USB, 1394 Firewire oder eSATA angeschlossen sind, weisen nicht dieselbe Hintergrundaktivität auf wie die interne Festplatte. Interne Festplatten werden als PATA (Parallel ATA oder IDE), SATA (Serial ATA), SCSI oder SAS (Serial-Attached SCSI) identifiziert. Die meisten Desktop- und Notebook-Computer besitzen eine interne SATA- oder PATA-Festplatte.
  • Lassen Sie den Computer eingeschaltet: Bei sehr langen Tests müssen Sie möglicherweise die Energiesparfunktion deaktivieren. Eine vollständige Festplattendiagnose kann mehrere Stunden dauern. Die Festplatte arbeitet dabei alleine vor sich hin, so dass das System möglicherweise in den Standbymodus oder Ruhezustand wechseln will. Zur Ausführung eines Tests sollte in den Energieoptionen der Systemsteuerung von Windows XP für die Option „Festplatten ausschalten“ die Einstellung „Nie“ gewählt werden.
  • Verwenden Sie für Notebooks das Netzteil: Bei Notebooks sollten die langen Tests nicht im Akkubetrieb durchgeführt werden. Bei diesen Tests wird intensiv auf die Festplatte zugegriffen, wodurch erheblich mehr Strom verbraucht wird als bei normaler Nutzung. Verwenden Sie daher das Netzteil, um eine ausreichende Stromversorgung zu gewährleisten.

B. Auswahl der zu testenden Festplatten

Nach dem Start werden die verschiedenen Speichergeräte des Systems in SeaTools angezeigt. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Festplatte, die getestet werden soll. Das Fenster zeigt außerdem Informationen über die Festplatten, wie zum Beispiel die Modell- und Seriennummern. Modellnummern von Seagate beginnen mit den Buchstaben „ST“. Seriennummern von Seagate bestehen aus acht alphanumerischen Zeichen. SeaTools für Windows zeigt allerdings häufig die Serien- und Modellnummer der Festplatte im Gehäuse des externen Laufwerks an, die nicht mit den Nummern übereinstimmen, die Seagate für das externe Gerät als Einheit verwendet.
(Informationen zur Bestimmung der Modellnummer einer Festplatte finden Sie in den folgenden Knowledge-Base-Artikeln: Antwort-ID: 204211 und Antwort-ID: 204763.)

Für Seagate- und Maxtor-Festplatten wird ein goldenes Festplattensymbol verwendet, für andere Modelle ein silbernes. Sie können mehrere Festplatten gleichzeitig zum Testen auswählen.
(Abbildung vergrößern)

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C. Auswahl der Tests
Die Abbildung zeigt das Menü der verfügbaren einfachen Tests. Alle einfachen Tests greifen nur lesend auf die Festplatte zu und lassen die Daten unberührt. Wählen Sie den Test aus, der durchgeführt werden soll. Der ausgewählte Test wird sofort gestartet.
Verfügbare Tests:

  • Kurzer Festplatten-Selbsttest (20 bis 90 Sekunden)
  • Langer Festplatten-Selbsttest (bis zu 4 Stunden, in 10%-Schritten)
  • Festplatteninformation
  • Einfacher Kurztest
  • Einfacher Langzeittest (in 10%-Schritten)

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Bei Aufruf des kurzen Festplatten-Selbsttests wird bei den meisten Festplatten eine Diagnoseroutine ausgeführt, die in die Firmware der Festplatte integriert ist. Dieser Selbsttest ist völlig sicher für die Daten.
Der kurze Festplatten-Selbsttest ist in den meisten Fällen ausreichend. Falls Sie eine umfassendere Diagnose wünschen, können Sie den einfachen Langzeittest oder den langen Festplatten-Selbsttest ausführen.

Die langen Tests nehmen einige Zeit in Anspruch. Da bei diesen Tests alle Sektoren der Festplatte ausgelesen werden, hängt die Testdauer von der Geschwindigkeit und der Kapazität der Festplatte ab. Bei großen Festplatten kann der Test 2 bis 4 Stunden dauern. Beim langen Festplatten-Selbsttest wird der Fortschritt in 10%-Schritten gemeldet. Bei großen Festplatten können für 10 % bis zu 15 Minuten anfallen. Da keine Aktivität zu bemerken ist, kann der Eindruck entstehen, dass Festplatte oder Software nicht mehr reagieren. Brechen Sie den langen Festplatten-Selbsttest nicht ab, solange nicht ausreichend Zeit vergangen ist, um die ersten 10 % abzuschließen. Dieses Vorgehen in 10%-Schritten ist ein branchenüblicher Standard.
D. Abbrechen der Diagnose
SeaTools überprüft die ausgewählte Festplatte auf mögliche Fehlfunktionen. Lange Tests können jederzeit abgebrochen werden. Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf „Tests abbrechen“.
Sie können einen Test jederzeit abbrechen, die Festplatte wird dadurch nicht beschädigt. Allerdings wird die Festplatte dann nicht vollständig überprüft.
E. Ergebnisanzeige
Bei der Diagnose wird für jede Festplatte ein Protokoll erstellt.
Die möglichen Testergebnisse sind:

  • Bestanden
  • Fehler
  • Abgebrochen

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In den meisten Fällen meldet SeaTools für Windows nach dem Test den Status „Bestanden“. SeaTools für Windows ist ein hilfreiches Werkzeug, um die Festplatte als Ursache eines Systemproblems auszuschließen.
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Eine Festplatte kann fehlerfrei sein, aber beschädigte Daten enthalten. In solchen Fällen können Sie versuchen, die Daten zu reparieren.
Möglicherweise werden bei der Diagnose fehlerhafte Sektoren entdeckt. Dann wird der Test mit dem Status „Fehler“ beendet. Falls Sie eine interne PATA- (IDE) oder SATA-Festplatte überprüfen, sollten Sie den Langtest in der bootfähigen Version „SeaTools für DOS“ verwenden, der fehlerhafte Sektoren in den meisten Fällen reparieren kann. Auch Checkdisk kann fehlerhafte Sektoren reparieren.
Falls beim Test einer externen Festplatte mit USB- oder 1394-Anschluss ein Fehler diagnostiziert wird, sollten Sie den Garantiestatus des Geräts überprüfen. Den Garantiestatus von Seagate-Produkten können Sie im Garantiebereich der Seagate-Website überprüfen. Dazu benötigen Sie die Seriennummer des betroffenen Geräts.
Beachten Sie, dass SeaTools für Windows häufig die Serien- und Modellnummer der Festplatte im Gehäuse des externen Laufwerks anzeigt, die nicht mit den Nummern übereinstimmen, die Seagate für das externe Gerät als Einheit verwendet. Die Seriennummer finden Sie auf dem Aufkleber auf der Festplatte.





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