Business Storage Rackmount NAS – Verwendungsmöglichkeiten der beiden LAN-Anschlüsse

Jedes Rackmount-NAS-Gerät verfügt über zwei Ethernet-Anschlüsse, über die mit dem Router verbunden werden kann. Diese beiden Anschlüsse können zu folgenden Zwecken miteinander verbunden werden:

  1. Bündelung: Durch diese erhalten Sie bis zu doppelte Bandbreite und verfügen auch über ein Backup, falls einer der Anschlüsse bzw. eines der Kabel versagen sollte.
  2. Fehlertoleranz: Durch diese kann bei Versagen eines Ports bzw. eines Kabels jegliche Ausfallzeit vermieden werden. NAS schaltet in diesem Fall umgehend auf die funktionierende Ethernet-Verbindung um. Bei der Ermittlung eines Verbindungsproblems ist die Fehlertoleranz effizienter als die Bündelung.

Bitte beachten Sie, dass diese Optionen nur dann ordnungsgemäß funktionieren, wenn Ihr Router die Port-Aggregation unterstützt. Lesen Sie in der Dokumentation des Routers nach, ob das Gerät diese Funktion unterstützt.

Bündelung – optimal für den Belastungsausgleich geeignet

Beide Ethernet-Anschlüsse arbeiten zusammen, um die Übertragungsgeschwindigkeit zu stabilisieren. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Gerät auf diese Weise zu konfigurieren:

  1. Öffnen Sie die Administratorseite des Rackmount-NAS-Geräts, indem Sie den Seagate Network Assistant starten und die Schaltfläche Web access to the NAS OS (Web-Zugriff auf NAS OS) drücken oder die IP-Adresse des Geräts in die Adressleiste des Webbrowsers eingeben.
  2. Wählen Sie in der linken Seitenleiste unter Settings (Einstellungen) die Option Network (Netzwerk).
  3. Wählen Sie die Registerkarte Connections (Verbindungen).
    Die beiden lokalen Netzwerke (LANs) werden angezeigt.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Options (Optionen).
    Link button
  5. Aktivieren Sie die Optionsschaltfläche Load balancing (Belastungsausgleich) und wählen Sie dann Next (Weiter).
    Link aggregation setup
  6. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für beide LANs und wählen Sie dann Next.
  7. Geben Sie einen Namen für diese Konfiguration ein. (Seagate empfiehlt zu diesem Zweck die Einrichtung einer statischen IP-Adresse. Sobald alle Einstellungen vorgenommen worden sind, wählen Sie Finish (Fertig stellen), um den Prozess abzuschließen. 

Fehlertoleranz

Sie können die LANs so konfigurieren, dass die sekundäre Verbindung einspringt, falls bei der primären Verbindung ein Problem auftritt. Falls die primäre Verbindung inaktiv, fehlerhaft oder offline ist, wird automatisch die sekundäre Verbindung aktiviert. 

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Gerät auf diese Weise zu konfigurieren:

  1. Öffnen Sie die Administratorseite des Rackmount-NAS-Geräts, indem Sie den Seagate Network Assistant starten und die Schaltfläche Web access to the NAS OS (Web-Zugriff auf NAS OS) drücken oder die IP-Adresse des Geräts in die Adressleiste des Webbrowsers eingeben.
  2. Wählen Sie in der linken Seitenleiste unter Settings (Einstellungen) die Option Network (Netzwerk).
  3. Wählen Sie die Registerkarte Connections (Verbindungen).
    Die beiden lokalen Netzwerke (LANs) werden angezeigt.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Options (Optionen).
    Aktivieren Sie im Popup-Fenster die Optionsschaltfläche Fault Tolerance (Fehlertoleranz) und klicken Sie dann auf Next (Weiter).
    Link aggregation setup
      
  5. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für beide LANs und wählen Sie dann Next.
  6. Gehen Sie im nächsten Fenster folgendermaßen vor:
  • Wählen Sie die logische Erkennung und geben Sie die IP-Adresse der primären Verbindung ein. Seagate empfiehlt zu diesem Zweck die Einrichtung einer statischen IP-Adresse.
  • Legen Sie fest, in welchem zeitlichen Abstand das NAS-Gerät die Verbindung prüfen soll, um sicherzugehen, dass sie noch aktiv ist.
  • Wählen Sie Next (Weiter), wenn Sie fertig sind. 
Damit ist die Link-Aggregation abgeschlossen und von nun an führt das Gerät eine automatische Überprüfung entsprechend dem von Ihnen angegebenen Zeitrahmen durch. Sollte die Hauptverbindung aus irgendeinem Grund bei der Überprüfung nicht reagieren, schaltet das NAS-Gerät automatisch auf die sekundäre Verbindung um, um eine Unterbrechung der Arbeitsabläufe zu verhindern.



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